Dupuytren´sche Kontraktur
Dupuytren-Kontraktur Behandlung in Bonn
Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch die Bildung knotiger Stränge oder Verdickungen meist im Bereich der Hohlhand und Finger. Im Verlauf der meist langsam fortschreitendenden Erkrankung kommt es zur Beugefehlstellung der Finger bis hin zur weitgehenden Funktionsstörung der Hand. Bei den Strängen handelt es sich um eine Veränderung des Handbindegewebes (Faszie oder Aponeurose) und nicht etwa um eine Verkürzung der Beugesehnen. Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt. Die Erkrankung kommt jedoch familiär gehäuft auf, so dass eine erbliche Komponente eine Rolle spielt. Die Erkrankung betrifft häufiger Männer als Frauen. Es ist eine gutartige Erkrankung, d.h. sie muss nur bei auftreten von Beweglichkeitsbehinderungen behandelt werden. Die Diagnose lässt sich durch den erfahrenen Handchirurgen durch eine einfache Untersuchung innerhalb kürzester Zeit finden.
Behandlung der Dupuytren’schen Kontraktur
Das Fortschreiten der Erkrankung lässt sich nur durch operative Maßnahmen aufhalten. In gewissen Fällen lässt sich ein vereinzelter Strang ohne Operation durch die Haut durchtrennen. Während der Operation wird das veränderte Bindegewebe entfernt. Hierbei werden die feinen Nerven und Blutgefäße dargestellt und vom Gewebe befreit, bevor der gesamte Strang reseziert wird. Bei fortgeschrittenen Befunden stellt das eine sehr hohe Anforderung an die Fähigkeit des Operateurs. Die Operation sollte daher unter Lupenbrillenvergrößerung durchgeführt werden. Feinste mikrochirurgische Instrumente solltem dem Operateur zur Verfügung stehen. Trotz sorgsamster Präparation kann es zur Verletzung der millimeterfeinen Blutgefäße oder Nerven kommen. Der Operateur sollte in diesen Fällen dafür ausgebildetet sein, diese Verletzungen fachgerecht mikrochirurgisch versorgen zu können. In der Regel kann die Operation ambulant durchgeführt werden. Sehr wichtig ist eine gewissenhafte Nachbehandlung, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen.
Beratung und Information
Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder Finger wieder komplett gerade werden kann und es weiterhin zu einem Wiederauftreten der Erkrankung am selben Ort oder an anderen Stellen kommen kann. Die Gesamtbehandlungsdauer beträgt bis zu 6 Wochen. Arbeitsunfähigkeit: zwischen 2 und 6 Wochen. Für ca. 6 Tage wird eine Gipschiene angelegt, die Dauer der Wundheilung beträgt meist ca. 14 Tage.
Gerne beraten wir Sie in unserer Bonner Praxisklinik innerhalb eines persönlichen gesprächs über die Möglichkeiten einer Behandlung. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin, der Sie selbstverständlich zu nicht zu einer späteren Behandlung verpflichtet.

