Vitales Aussehen ohne Augenringe und Tränensäcke

Mit dem Begriff „Augenringe“ werden allgemein oft Veränderungen des Unterlidbereiches angesprochen, die für ein müdes, abgespanntes Aussehen sorgen, sich aber bei genauem Hinsehen unterscheiden und auch verschiedene Ursachen haben.

„Tränensäcke“:

Dies ist ein Begriff der keine anatomische Entsprechung hat, da es keine „Tränensäcke“ gibt – es handelt sich um Vorwölbungen des Fettgewebes im Unterlidbereich. Dieses Fett dient dem Auge quasi als „Kugellager“ und wird von einer hauchdünnen, folienartigen Schicht („Septum orbitale“) zurückgehalten. Je nach Veranlagung erschlafft diese Schicht früher oder später und es kommt zu den typischen Vorwölbungen.
Die Behandlung ist operativ – hierbei wird das Fettgewebe zum Teil entfernt oder verlagert. Dieser Eingriff ist regelmäßig Bestandteil von Unterlid-Straffungen, da die Probleme zusammen auftreten.

Augenringe:

Eigentliche Augenringe bezeichnen eine meist dunkle (bläulich-bräunliche) Verfärbung im Verlauf der Tränenrinne unter den Augen. Die Ursache ist ein Durchscheinen des ringförmigen Lid-Muskels durch die sehr dünne Haut.
Eine tiefe Tränenrinne kann alleine oder in Kombination mit dieser Verfärbung auftreten und den Eindruck „Augenring“ verstärken. Die Ursache für eine tiefe Tränenrinne ist einerseits Veranlagung und kann andererseits durch Volumen-Veränderungen im Wangen-/Unterlidbereich hervorgerufen werden.
Die Korrektur der dunklen Verfärbung alleine ist leider nicht möglich. Mit Hyaluronsäure kann man eine Abmilderung der vertieften Rinne erzielen.

In vielen Fällen lassen sich mithilfe einer Unterspritzung mit Hyaluron gute Ergebnisse bei der Behandlung von Augenringen erzielen.