Eines der Hauptprobleme bzw. eines der Risiken einer Brustvergrößerung (Mamma-Augmentation) ist nach weltweiten Statistiken die Kapselfibrose. Die Ursachen sind nicht ganz geklärt und eher multifaktoriell. Im Stadium 4 einer Kapselfibrose wird normalerweise aufgrund von Schmerzen eine weitere Operation nötig (mit Implantatwechsel oder –entfernung usw.). Dies bedeutet für die Betroffenen meist eben Schmerzen, Ärger, Zeit und Kosten*.
Durch stetige Optimierung des Gesamtprozesses (Planung, Vorbereitung, Durchführung, Nachbehandlung – siehe auch „24-h-Konzept“) konnten wir in einem Zeitraum von 7 Jahren eine Kapselfibrose-Rate von deutlich unter 1% (0,02%) erzielen. Die Operationen wurden von 2 Operateuren (Dr. Bosselmann und Dr. Siepe) nach standardisiertem Verfahren durchgeführt. Es erfolgten praktisch in allen Fällen regelmässige Untersuchungen in den ersten Wochen sowie nach 3, 6, 12 Monaten und dann jährlich.
In der Literatur werden Werte für die Kapselfibrose-Rate mit ca. 4% bis weit über 10% angegeben, unterschiedlich auch für verschiedene Zeiten nach Operation.

Durch präzise Planung, atraumatisches Operieren ohne unnötige „Versuche“ (z. B. um die Implantatgröße zu prüfen) und gezielte Nachbehandlung direkt ab Operation kann ein wesentliches Risiko für die Patientinnen minimiert werden.

(*) – wir bieten u. a. für Brustvergrößerungen eine Folgekosten-Versicherung an, das Kapselfibrose-Risiko ist je nach Vertrag auch für 3 Jahre nach Operation mit abgedeckt.

Dr. Peter Siepe

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